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Es gibt Änderungen beim neuen Jedermann
Der Jedermann wird heuer von Regisseur Christian Stückl neu inszeniert. Die Jedermann-Bühne wird näher zum Dom rücken, Jedermann Peter Simonischek wird auf dem Weg in die Ewigkeit kein Vaterunser sprechen und die Stimme Gottes soll nicht durch Lautsprecherknacken gestört werden.
 
 
 
Kein Interesse an einem "Gändigen Gott"
Am Donnerstagabend diskutierten der Oberammergau-Erprobte Theatermann und Prälat Johannes Neuhardt im SN-Saal über Kirche und Theater.

Die Grundfrage des Jedermann, "Wie bekomme ich einen gnädigen Gott", interessiere heute niemand mehr, sagt Prälat Johannes Neuhardt.
 
   
Prälat Johannes Neuhardt
"Was natürlich heute da ist, das ist die Angst. Die Angst vor dem Nichts, die Angst vor dem Tod. Das ist heute die Antwort, die der Jedermann geben soll."
  
   
   
"Es ist ein großes Fragezeichen"
Der Bayer Christian Stückl sieht das ähnlich.
"Am Ende des Stücks wirds für uns alle immer schwieriger. Wahrscheinlich ist doch in vielen von uns die Befürchtung da, dass vielleicht jemand den Deckel draufhaut und dann is gar. Und natürlich ist die Hoffnung da, das es nicht gar ist. Die Hoffnung haben wir auch alle. Aber es ist ein großes Fragezeichen."
 
 
 
  
   
   
Moretti in einer Doppelrolle
Die Figur des Teufels wird neu und von Tobias Moretti in einer Doppelrolle gespielt.

"Der Teufel war die ganze Zeit beim Jedermann, er sagt auch,'Ich bin der Erbe, ich hab mich ständig um dich gekümmert', und ich hab das so zusammengezogen, dass der Gute Gesell, der beste Freund, sich als Teufel entpuppt", beschreibt Stückl.

Er bitte um einen schönen Jedermann, sagt Prälat Neuhardt.
 
 
 
   
Prälat Neuhardt
"Denn die Schönheit wird uns frei machen, nicht die Wahrheit. Und wenn die Botschaft rüberkommt, dann ist denke ich ein Agnostiker von heute berührt und beginnt nachzudenken über den Sinn des Lebens."
   
Christian Stückl
"Das mit der Schönheit ist ein schwieriger Punkt. Das es schöne Musik oder schöne Kostüme dazu gibt, aber was auf diesen Platz gebracht wird, ist ein Kampf."
  
   
   
"Lassts euch überraschen"
Wie dieser Kampf im Detail ausschauen wird, das will Christian Stückl noch nicht verraten.

"Da probieren wir rum, und dann lassts euch überraschen."
 
 
 
 
 
 
 
[oesterreich.ORF.at / ]
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  und das ist möglich in salzburg?
traumfrauausmarzipanvor  1min
ohne bürgerinitiative? *sarkastischbin*

 
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  Schönheit beim...
markus21vor 1h 15min
...Jedermann? Ja, Herr Prälat, möchte ich sagen, das Stück ist ja an und Pfirsich eine Tragödie. Und das schöne Element kann ja fast nur durch die Buhlschaft hinzu gebracht werden. Aber wie erklärt man das einem Prälaten....? markus21 aus krems

 
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